Notruf

Feuerwehr 112
Kläranlage 07022959873
ab 17.00 Uhr 0702255002
Neckarwerke (Stromausfall) 08003629477
   

Vorgehensweise bei einem Notruf

Bei Unfällen kann eine schnelle Hilfe lebensrettend sein. Deshalb ist es besonders wichtig, beim Notruf möglichst präzise Angaben anhand der fünf so genannten "W-Fragen" zu machen:

Was ist passiert?
Durch die Beschreibung mit prägnanten Stichworten, wie Brand, Verkehrsunfall, bewusstlose Person etc. kann die Situation richtig eingeschätzt werden und entsprechende Maßnahmen eingeleitet werden (z. B. Einsatz der Feuerwehr, Notarzt usw.).

Wo geschah es?
Möglichst genaue Angaben über den Schadensort ersparen den anrückenden Kräften unnötiges Suchen.

Ortsangabe - Ort, Stadtteil, Straße, Hausnummer und ergänzende Angaben. Sie sind am Schadensort fremd? Fragen sie Ortsansässige/Passanten und bitten um Hilfe bei der Ortsbestimmung.

Bei einem Notruf über Handy müssen die Ortsangaben besonders präzise sein , da das Telefon nicht geordet werden kann.

Bei Unglücksfällen auf Autobahnen oder mehrspurigen Bundesstrassen unbedingt die Kilometerangabe und Fahrtrichtung angeben, da ein Wenden unter Umständen nicht möglich ist.

Wie viele Verletzte?
Die Angabe der Anzahl der Verletzten ist wichtig für den Abtransport mit Rettungs- und Krankenwagen. Bei vielen Verletzten die Anzahl schätzen. Bitte nicht unter- oder übertreiben.

Welche Art von Verletzungen?
Wichtig ist die Schilderung insbesondere von lebensbedrohlichen Verletzungen, damit der Notarzt mit entsandt wird. 

Warten auf Rückfragen!
Es ist wichtig, auf die Bestätigung der Leitstelle zu warten, dass alle Angaben richtig verstanden wurden. Nur so ist gesichert, dass der Einsatz schnell und reibungslos abläuft.

Verhalten im Brandfall

  • Verhalten im Brandfall
  • Ruhe bewahren, Panik vermeiden
  • Verlassen Sie mit allen Haushaltsmitgliedern umgehend die Wohnung und halten Sie sich nicht auf, um etwas zu suchen, das Sie mitzunehmen wollen.
  • Bei dichtem Rauch möglichst in Bodennähe bewegen
  • Halten Sie Türen und Fenster brennender Räume geschlossen, um die Ausbreitung von Feuer und Rauch zu verhindern.
  • Ist der Brand nicht in der eigenen Wohnung, niemals ohne Feuerwehr durch verqualmtes Treppenhaus flüchten. Die Wohnungstür geschlossen halten und sich an einem Fenster aufhalten und bemerkbar machen.
  • Rufen Sie so schnell wie Möglich die Feuerwehr (112) und nennen Sie Name, Anschrift und ganz wichtig, den Brandort.
  • Warnen Sie andere Hausbewohner.

Gefährliche Mythen

"Wenn es brennt, habe ich mehr als zehn Minuten Zeit, die Wohnung zu verlassen"

Irrtum, Sie haben durchschnittlich nur vier Minuten zur Flucht. Eine Rauchvergiftung kann sogar bereits nach zwei Minuten tödlich sein.

"Mein Nachbar oder mein Haustier werden mich rechtzeitig alarmieren."

Eine gefährliche Fehleinschätzung, wenn man nur zwei Minuten Zeit hat – besonders nachts, wenn Ihr Nachbar schläft und das Haustier im Nebenzimmer ist.

"Wer aufpasst, ist vor Brandgefahr sicher."

Stimmt nicht. Elektrische Defekte sind häufige Brandursachen. Auch Brandstiftung im Keller oder Hausflur sowie ein Brand in der Nachbarwohnung gefährden Sie ganz unverschuldet.

"Steinhäuser brennen nicht."

Das brauchen Sie auch nicht! Schon Ihre Gardine, die Tapete oder ca. 100g Schaumstoff, beispielsweise in Ihrer Couch sind ausreichend um eine tödliche Rauchvergiftung zu erzeugen.

"Rauchmelder sind teuer."

Ein Rauchmelder ist ein gutes Mittel zum vorbeugenden Brandschutz im eigenen Haushalt. Täglich sterben in Deutschland 2 Menschen bei Bränden. Wie viel ist Ihnen Ihr Leben wert?